Waldglaserzeugung


Für die Glasherstellung wurden bis ins 18. Jahrhundert meist nur Sand, Soda, Pottasche und Kalk, eventuell Metalloxide ( als Färbemittel ) verwendet.

Der Holzverbrauch für die Glashütten war enorm: für 1 kg Glas waren 2400 kg Holz notwendig, 97% davon als Pott-Asche. Auf der Golzer Alpe bei Tscherniheim gab es neben einem großen Waldreichtum auch Quarzvorkommen und Wasser zum Antrieb von Geräten.

Zwischen 1621 und 1624 wurde die Glashütte Tscherniheim gegründet, sie wurde 1879 wegen Unrentabilität aufgegeben