Gruppiert um das Museum für Volkskultur als repräsentatives Regionalmuseum Oberkärntens wurde bereits Ende der 1960er Jahre mit dem Aufbau von lokalen Spezialmuseen als Außenstellen in der Region begonnen.
Ihr Sammlungsschwergewicht orientiert sich an den Besonderheiten der Kulturgeschichte am jeweiligen Ort. Zielsetzung ist es, dem einheimischen Publikum sowie dem Besucher die Geschichte seiner unmittelbaren Umgebung als Identifikationsmöglichkeit nahezubringen und Kulturhistorische "Spezialitäten" der Region vorzustellen.
 



Die Arsenbergbau-Schauhütte im Pöllatal

Bereits 1973 wurde in Zusammenarbeit mit der Kärntner Bergwacht eine Schauhütte im Pöllatal errichtet, welche den Arsenbergbau dieser Region dokumentiert. Das Gift aus Oberkärnten wurde von hier aus durch Jahrhunderte in alle Teile Europas exportiert und stellte einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar.
Das Almwirtschaftsmuseum im Nationalpark Nockberge
In Kooperation mit dem Nationalpark Nockberge wurde 1990 in der "Zechner Alm" an der Nockalmstraße in einem ehemaligen Viehstall ein Museum eingerichtet, welches sich dem Thema "Almwirtschaft" widmet.
Neben einer authentischen Einrichtung einer Almhütte aus der Zeit um 1850 - 1900 mit allen Gerätschaften, gibt es Dokumentationen zu den Themen "Graswirtschaft",
"Viehhaltung", "Milchwirtschaft" und "bäuerlicher Alltag".